INCOMPLETE READING GROUP

 

16.11.2021

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Lesegruppe

termine

26.10.21, 19.30, INCOMPLETE READING GROUP
liest Octavia E. Butlers "Speech Sounds", 1983

16.11.21, 18.30 Uhr, INCOMPLETE READING GROUP
liest Patricia Reed "The Valuation of Necessity", 2021

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26.10.2021, 19.30 Uhr

Die INCOMPLETE READING GROUP möchte sich im Austausch in einem demokratischen Raum unterschiedlichen Texten und Textformen widmen, dabei über das einseitige Lesen hinauswachsen und vielperspektivisch aus das Geschriebene blicken. Die Lektüre der ausgewählten Texte wird empfohlen, ist aber nicht Voraussetzung für eine Teilnahme. Ausgedruckte Texte sind am Abend des Zusammenkommens verfügbar und Auszüge werden gemeinsam gelesen, um die offene Diskussion zu unterstützen. 

Die Lesegruppe trifft sich seit Oktober 2021 einmal im Monat im Lothringer 13 lokal. 
Wenn Sie teilnehmen möchten, schicken Sie uns eine Mail an projekt@lothringer13.com, damit wir Ihnen die Texte und zusätzliche Informationen zusenden können. Weitere Termine werden auf lothringer13.com und über Social Media bekannt gegeben. 
 

26. Oktober 2021, 19:30 Uhr
INCOMPLETE READING GROUP 
liest Octavia E. Butler´s „Speech Sounds“, 1983
Octavia E. Butlers (1947-2006) erste Texte erschienen in den 1970er Jahren in Science-Fiction Anthologien. Die Autorin befasst sich in ihrem Werk mit der Apokalypse als Alltag, Koexistenz und Interpendenz sowie Technologien, die immer mit dem Anspruch einer gesellschaftlichen Entwicklung und der Überwindung von sozialen, kulturellen und ökonomischen Ungleichheiten einhergehen. In der Kurzgeschichte „Speech Sounds“ ist die Fähigkeit der Menschen zu kommunizieren aufgrund einer Pandemie eingeschränkt und wird durch den Blick der Protagonistin und Überlebenden Valerie Rye erzählt. 

16. Novembember 2021, 18:30 Uhr
INCOMPLETE READING GROUP
liest Auszüge aus Patricia Reeds Essay "The Valuation of Necessity", 2021
Als Reflexion über techno-soziale Konfiguration von Welt geht der Essay "The Valuation of Necessity" Fragen nach Koexistenz vor dem Hintergrund gegenwärtiger planetarischer Veränderungen nach. Ausgehend vom komplexen Konzept der Notwendigkeit als soziales Konstrukt, untersucht und hinterfragt Reed kosmologische Rahmenbedingungen und damit verbundene Bewertungssysteme, die auch über Nutzen und Missbrauch von Technologien bestimmen.  

Patricia Reed arbeite als Künstlerin, Autorin und Designerin in Berlin. Ihre jüngsten Texte erschienen in Pages Magazine, Glass Bead Journal, The New Normal, Construction Site for Possible Worlds, e-flux Journal, Making & Breaking, Para-Platforms sowie bei e-flux Architecture. Sie ist Mitverfasserin des Xenofeminist Manifesto (2015) des Kollektivs Laboria Cuboniks, das 2018 bei Verso Books neu aufgelegt wurde.


 

Referenz Projekt/e
mit Helin Alas, Bik Van der Pol, Viltė Bražiūnaitė & Tomas Sinkevičius, Barbara Kapusta, Robert Keil, Judith Neunhäuserer, Nina Radelfahr
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