Chapter 2: ARBEITSLABOR

 

21.6.—21.7.2024

format

arbeitslabor

termine

21.06.24, 17 Uhr , ARBEITSLABOR Kantineneröffnung

22.06.24, 15–18 Uhr, Visual Dissent. A Feminist Workroom
Ein analoger Plakat-Workshop von Madruga Schreiber

29.06.24, 14–19 Uht, KNIT or KNOT – Komplexe Verbindungen
Ein textiles Experiment zur Frage: Was bringt uns Gemeinschaftsarbeit? von Susanne Beck und Julia Richter

06.07.24, 15–18 Uhr, UN RUIN US
Eine kollektive Anti-Work Session von intra:knit

13.07.24, 14–19 Uhr, DIE_REDAKTION – Arbeitest du schon/noch oder lebst du noch/schon?
Ein Zine-Workshop für Zoomers & Boomers mit Perspektiven auf Arbeit von Julia Richter und Jakob Weiß

20.07.24, 17–22 Uhr, WERKSCHAU & Finissage
mit Drinks, Snacks und DJ Blanc. Die Ergebnisse des ARBEITSLABORS werden veröffentlicht & Die_Redaktion stellt 5 Zines = 5 Workshops vor.

lokal [vorne]

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Chapter 2: ARBEITSLABOR
betrieben von Susanne Beck, Karen Modrei, Julia Richter

Das ARBEITSLABOR ist ein von der Kunstvermittlerin Julia Richter mit den Künstlerinnen Susanne Beck und Karen Modrei konzipiertes offenes Programm im Lothringer 13 Lokal. An fünf Wochenenden wird der Begriff ARBEIT in Workshops, Diskussion und Arbeitssessions untersucht, auseinandergenommen, umgedreht und neu zusammengesetzt; frei nach der von der Soziologin und Philosophin Frigga Haug entworfenen „ 4-in-1 Perspektive“. Das Modell 4-in-1 versteht sich als Ansatz für eine soziale, gendergerechte und demokratische Gesellschaft. Die Arbeit aller soll in 4 gleiche Teile aufgeteilt werden, sodass jede*r sich in den Bereichen Erwerbsarbeit, Sorge (CARE), Bildung/Kultur sowie Politik/Gesellschaft betätigen kann.
Jeden Freitag ist WERKTAG. In den 4 Fenstern des Lokals wird von außen einsehbar Arbeit verrichtet, das ARBEITSLABOR kann betreten und besichtigt werden.
Jeden Samstag ist WORKSHOP Tag. Jeden Sonntag ist AFTER WORK mit geselligem Austausch zur Arbeitswoche, Drinks & Snacks.

Zur kostenfreien Buchung eines Arbeitsplatzes an den WERKTAGEN oder zur Teilnahme an den Workshops melden Sie sich bitte per Mail an julia.richter@lothringer13.com.

Karen Modrei ist eine interdisziplinäre Künstlerin mit Wohn- und Arbeitsschwerpunkt in München. Ihre künstlerische Praxis ernährt sich vom Textilhandwerk und seiner kulturgeschichtlichen Einordnung, einhergehenden Rollenverständnissen und Wertesystemen.

Julia Richter ist Kunstvermittlerin und Trend-Analystin in München. In Ihrer Arbeit übersetzt sie künstlerische und gesellschaftliche Fragestellungen in nachhaltige, generationenübergreifende Vermittlungskonzepte, die Hürden abbauen und zum gemeinsamen Austausch auffordern.

Susanne Beck lebt und arbeitet als bildende Künstlerin in München.
In ihren Videoarbeiten, Rauminstallationen, Text- und Soundarbeiten verfolgt sie performative Ansätze und beschäftigt sich mit Themen wie Solidarität, Beziehungsweisen und Handlungsfähigkeit.

Referenz Projekt/e
otc (Rahel grote Lambers, Alexander Klaubert, Francis Kussatz, Julia Lübbecke), ARBEITSLABOR (Susanne Beck, Karen Modrei, Julia Richter), Verena Hägler & Nicola Reiter, Klasse für Quereinstieg/Artists Pedagogy der AdBK München (Sofia Gold, Nikolai Gümbel, Judith Hagen, Sophie Kindermann, Luisa Koch…
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In einem langfristig angelegten Recherche- und Austauschprozess befasst sich das Künstler*innenkollektiv otc - Observant Thick Conversation, mit solidarischen Formen des nachhaltigen Zusammenarbeitens.
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Taktungen zeigt erste Ergebnisse zweier Rechercheprojekte im Kontext von landwirtschaftlicher und industrieller Arbeit. Rhythmisierung von Leben und Alltag spielt in diesen Arbeitswelten eine wesentliche Rolle; ebenso die Landschaft als Umfeld, aber auch als elementare Bedingung für die Arbeit.
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